Myoreflextherapie - Kann mehr!

Ich behandle am Muskel (griechisch: myo) im Verlauf von Muskelketten und faszialen Zusammenhängen (vergleichbar einer Triggerpunkt oder Akupressur-Behandlung). Muskelverspannungen können unter anderem Schmerzen verursachen, für kribbelnde Hände sorgen oder Bandscheiben komprimieren. Durch die Myoreflextherapie kann eine muskuläre Tiefenentspannung erreicht werden. 

 

Somit lassen sich viele Schmerzen mit einem gut durchdachten und effektiven Konzept behandeln. Muskelspannungen können reguliert werden und auf diese Weise unökonomische und schädigende Belastungen auf die Gelenke aufgelöst werden. 

 

Den Menschen als Ganzes sehen. Aktuelle Forschungen belegen immer mehr, dass die Ursachen von Schmerzen vielfältiger Natur sind. Ergänzend zu den selbstverständlichen körperlichen Komponenten, ist das entscheidende Merkmal der Myoreflextherapie, wie ich sie lebe, die Möglichkeit Belastungen und Stress als Ursache für die Schmerzentstehung zu berücksichtigen.

Wenn es denn "Not-wendig" ist. Für

 

  • Entspannung, Beweglichkeit und Schmerzfreiheit
  • Auflösung belastender oder traumatischer Erfahrungen
  • Ent-Stressung


Weitergehend berate ich Sie zur Vorbeugung von wiederkehrenden Schmerzen (Triggerpunkt und Faszienbehandlung mit und ohne Hilfsmittel, wirksame "Kraft-in-der-Dehnung" (KiD-) Übungen, Ergonomie im privaten und beruflichen Umfeld).

Als Myoreflex-Therapeutin sammle ich vor und während der Behandlung verschiedenste Einzelaspekte, um ein Gesamtbild von Ihnen und Ihren Beschwerden zu bekommen.

 

"Wenn du etwas über einen Fischschwarm wissen willst, hilft es nicht, eine Gräte unter's Mikroskop zu legen."

Myoreflextherapie ist ein Bindeglied zwischen verschiedenen Fachdisziplinen und bringt unterschiedliche Betrachtungsweisen zusammen. Dazu ist ein ausführlicher Ersttermin mit Anamnese und Befunderhebung entscheidend, um ein möglichst differenziertes Bild Ihrer Situation zu bekommen. Hierfür nehme ich mir viel Zeit, ohne dass für Sie zusätzliche Kosten entstehen.

Begleitend profitieren Sie im Rahmen der Behandlung vom modernen und effektiven Galileo - Training.

 

Den Menschen als Ganzes sehen. "Gut Ding braucht Weile."

Eine Sitzung Myoreflextherapie beinhaltet 60 Minuten Behandlung und Beratung. 

 

Entsprechend dem Befund plane ich gemeinsam mit Ihnen die Therapie.

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Aufgrund von §1 HPG ist es ausdrücklich nur Ärzten und Heilpraktikern erlaubt, direkt eine Therapie durchzuführen. Daher wird eine Verordnung Ihres Arztes benötigt - ein sogenanntes grünes oder blaues Privatrezept. Sprechen Sie mich an - gerne erläutere ich Ihnen bei Unklarheiten die Formalien.


Nachfolgend finden Wissenshungrige detaillierte Informationen:

Ganzheitliche Schmerztherapie

Mit der Myoreflextherapie steht Ihnen eine effektive und wirkungsvolle, ursachenorientierte Schmerztherapie  zur Verfügung. 



Trauma-Komplementär-Therapie. Psychotraumatologie

Ein Trauma ist gekennzeichnet durch eine bedrohliche Situation, die die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten  übersteigt und mit Gefühlen der Hilfslosigkeit und schutzloser Preisgabe einher geht. Dies bewirkt eine dauerhafte Erschütterung von Selbst- und Weltverständnis."

 (vgl. Fischer & Riedesser 1998)

Alle Erfahrungen oder traumatischen Erlebnisse, die wir im Laufe unseres Lebens machen, werden im Körpergedächtnis abgespeichert. Unsere Biographie sitzt sozusagen auch in den Muskeln und Faszien.


Aufgrund der geringeren Bewältigungsmöglichkeiten beispielsweise für einen Säugling oder ein Kleinkind kann sich eine Situation durchaus traumatisierend auswirken, die für ältere Kinder oder Erwachsene möglicherweise nur sehr unangenehm wäre.

 

Bei allen Traumata ist das Körpergedächtnis sehr bedeutsam. Hier ist kein bewusster Zugang über Sprache vorhanden. Möglich sind zum Beispiel Flashbacks, diffuse Empfindungen wie Übelkeit, Beklemmungsgefühle, Panik, Herzrasen oder ähnliches, wenn etwas (unbewusst) an die traumatische Situation erinnert, sog. Trigger. Über die Myoreflextherapie können psychische Traumatisierungen in einem sicheren Kontext auf der körperlichen Ebene therapiert und aufgelöst werden. Somit kann auch Psychotherapie (wieder) besser greifen.


Psychosomatik.    Ent-Stressung für Körper und Seele

Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. 

Diese altbekannte Weisheit findet sich zum Beispiel in der Erfahrungsmedizin der Traditionellen Abendländischen, Chinesischen oder Ayurvedischen Medizin. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in unserer modernen Medizin breiter in's Bewusstsein kommt.

Im Fachbereich Psychosomatik oder Psychoneuroimmunologie wird dieser Zusammenhang wieder entdeckt und beforscht.


Über die Aufdeckung der Zusammenhänge zwischen psychischen und körperlichen (somatischen) Beschwerden gelingt auch eine respektvolle und hoffnungsvolle Therapie für Patienten mit psychosomatischen Beschwerden.

 

Weiterhin können über den körperlichen Zugang an der Muskulatur und den Einfluss auf das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) mit Hilfe der Myoreflextherapie Stress-Zustände aufgelöst oder gelindert werden.


Intelligentes Training mit KiD-Übungen

KiD = Kraft in der Dehnung

 

Eine einseitige Beanspruchung in Richtung Verkürzung (durch Sport oder Körperhaltung) führt auf Dauer zu unökonomischen Bewegungsabläufen und daraus resultierenden Schmerzen oder Gelenkproblemen.


KiD-Übungen sind Ausgleich für einseitige Haltungs- und Bewegungsmuster im Beruf und Privatleben. Sie können den Stoffwechsel des Muskels verbessern und dadurch Schmerzen lindern.

 

Ebenfalls können sie stabilisierend auf die Psyche wirken und entstressen. 

 

Unterstützend zur manuellen Behandlung helfen Ihnen die KiD-Übungen auf dem Weg zu Schmerzfreiheit und Beweglichkeit.


Aufgrund des ganzheitlichen und funktionellen Ansatzes ergibt sich ein breites Anwendungsspektrum:

 

Orthopädie

  • Bandscheibenvorfall, "Hexenschuss", Lumboischialgie, LWS-Syndrom 
  • Chronische Schmerzen, Arthrose, Skoliose, Kniefunktionsstörungen
  • (Sport-)Unfälle, Schleudertrauma, HWS-Syndrom, Spannungskopfschmerzen
  • Schulterbeschwerden - Schulter-Arm-Syndrom, Impingement etc.
  • Fibromyalgie, Stressbedingte oder Muskelverspannungen und Schmerzen

Funktionelle Organstörungen, Psychosomatik, Verbindung Kopfgelenke - Ohr - Kiefer

  • Funktioneller Bluthochdruck, funktionelle Herzrhythmusstörungen, funktionelle Atembeschwerden (Asthma)
  • Sehstörungen, Migräne, Kopfschmerz, Schwindel, Schlafstörungen
  • Tinnitus, Kiefergelenkstörungen, Bruxismus (Zähneknirschen)
  • Schmerzen mit psychosomatischen Hintergrund

Psychotraumatische Belastungen

  • Angst (mit Verspannungen nach Unfall, Überfall, Gewalt...), Panikattacken
  • Chronische emotionale Belastung, Mobbing, Burnout
  • Psychotraumatisches Erlebnis oder Erlebnisse,
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

ADS / ADHS

  • Bei Kindern und Erwachsenen

Neurologische Erkrankungen

  • Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Körper- oder Mehrfach-Behinderung